Eins is’ mal sicher: In LA sind die Dykes schöner, schlanker, besser gestylt und haben jede Menge Tattoos – ich muss dann auch gleich mal los und in den Bereichen nachlegen…
Trotz Bedenken muss ich sagen: The REAL L-World ist angenehm und unterhaltsam anzusehen. Auch wenn man in LA selbst kaum so ruck zuck in diese Kreise kommt – das Lebensgefühl und die Charaktere sind glaubwürdig (auch wenn alle Beteiligten offensichtlich Profis des “Reality”-TV’s sind) und die niggeliggen Alltagsgeschichten haben einen hohen Wiedererkennungswert! Ich sage nur “immer wieder Sonntags Digelingeling”…
Es gibt sogar eine “Shane” – was braucht Frau mehr!
Kommt es zu TV- Serien, zeige ich meist geringen Sachverstand. Bei dem kürzlich entdeckten Glee, dem neuen High School Musical, könnte das anders werden. Als bisher nicht geouteter Musical Fan schmachtete ich schon bei West Side Story, A Chorus Line und schließlich bei Moulin Rouge. Doch nun, alt, out und proud bekenne ich mich: ich sitze bei dramatischen Szenen wahlweise nägelkauend, heulend oder mitsummend mit Taschentuch auf der Couch und hoffe das beste für die Helden, übe hier und da ein paar Tanzschritte ein und belästige meine Freundin mit Wiederholungsschleifen- Geträller.
Ob Glee mich dazu bringen kann, muss sich herausstellen, auf jeden Fall stimmt der Unterhaltungswert dank Nerdlets, Dancenmoves und vor allem der großartigen Jane Lynch. Diese spielt Sue Sylvester dermaßen überzeugend, dass ich ihr sofort einen Cafe bringen möchte um mich dann anstänkern zu lassen. Doch seht selbst:
Nachdem uns Amazon.com den schönen Gefallen tat und uns die “Final Season” auf den frühen Gabentisch legte, haben wir sofort alle Contenance fahren lassen, das Päckchen aufgerissen und am liebsten alle 3 DVD’d gleichzeitig in die Maschinerie gestopft!
Soviel sei verraten: Diese Staffel ist nicht nur weil sie die Letzte ist ausserordentlich… merkwürdig.
Schon wieder!
Es ist ja nichts Neues das Jenny Scheckter nicht sonderlich beliebt ist, nun gibt sie dem gesamten Freundeskreis Anlaß für echte Mordgelüste… das heißt: die Autoren von L-World drehen – in nur 8 Episoden – richtig auf!
Einige Charaktere erhalten endlich menschliche emotionale Facetten, ALLE müssen ununterbrochen die peinlichsten Situationen durchleben (Achtung: Fremdschämen-Marathon!) und wir würden am liebsten in den TV springen, Jenny den Hals umdrehen und Shane (und Bette, Tina, Max, Dylan, Helena, Kit, Alice, Nicki, Tasha… ALLE) retten!
Mal sehen obs fliegt, so wg. Terror-T usw. aber 3Min. ist eigentlich ne lustige Idee: Ne Webplattform (jajaja, kommerziell, wie alles ok?) für Miniwebseries! Z.B. Hier ein Hobby-Herr-Lehman: Der Piet! Hier quält er die Jessi mit Dieter & DSDS… arrggghhllll
Kate: “At this moment, I miss a lot about her. The beauty of that character was her unabashed way of viewing life. She was so unapologetic. She was always deemed the bad girl, and that was always good to play. She was a bit dangerous but also extremely screwed up in the head. I was sad to see her go. I miss her soul. I loved the debauchery that she created in her life.”
Aber es noch besser:
Times: “Did you have a favorite make-out partner?”
Kate: “I feel like there were so many of them. There was a number that was tossed out in one episode. It was more than 900. I remember one time we all sat there and we tried to count how many people our characters had been with on the show. It got to me and I think I was up to 30 on camera? Or maybe a little over 30? I have a couple of favorites, all for different reasons. I loved working with Rosanna Arquette. She was amazing. And I loved working with Sarah Shahi, she and I connected very well. It would be a tossup between those two.”
Hehe – Sarah Shahi (aktuell in Life auf VOX zu bewundern) komm, besuch’ uns! Ich besorg’ Dir auch Freikarten fürs SO36!
Naja, bis dahin freuen wir uns auf Kate in der Flimmerkiste, diesmal mit Langhaarperücke als “Miranda” in Three Rivers:
Wer am 4. Oktober zufällig in London ist hat die Gelegenheit das öffentliche Screening der neuesten lesbischen TV-Serie (ok Web-TV aber großes Screening) FAR FAR OUT – diesmal aus UK - mitzuerleben. OK – die Unterschiede zwischen einer Hollywood-Produktion und einem Londoner-Miniprojekt sind offensichtlich: In den USA sind die Kostümer umwerfen, in UK der Humor… hehe.
Aber der Behauptung Englands erste lesbische Serie zu sein muss ich vehement wiedersprechen! Denn vor euch Mädls gabes SUGAR RUSH und ich bin immer noch ganz untröstlich das sich Channel 4 (sonst so wunderbar) nicht durchringen konnten Sugar Rush weiter zu produzieren. Prädikat absolut sehenswert: