CoCo La Creme, Jury- Mitglied des Feminist Porn Award (Toronto) berichtet auf der Seite von Good For Her von der harten Arbeit des Porno Schauens, um ein fachgerechtes Urteil abzugeben. Ihre zentrale Frage ist: wieviel Porno kann ein Mensch schauen, ohne abzudrehen. Wie sie 40-60 Pornos in vier Wochen meistert könnt ihr in dem bezaubernden goodforher-blog artikel nachlesen.
Der Feminist Porn Award findet am 8. April zum 5. Mal in Toronto statt und hat seit letztem Jahr sogar ein europäisches Pendant in Berlin, Juhu! Die Veranstalter handeln nach der Grundlage, dass die einzige Antwort auf schlechte Pornos MEHR Pornos sein können (Annie Sprinkle) und prämieren die besten Pornos in Kategorien wie Hottest Kink Film, Sexiest Straight Movie, Steamiest Trans Movie etc.. Voraussetzung ist, dass eine Frau den Porno geschrieben hat oder für Produktion oder Regie verantwortlich ist, authentische weibliche Lust gezeigt wird und die Grenzen von der üblichen Darstellung von Sexualität im Mainstream Porno erweitert werden.
Beim Besuch des Feminist Porn Award 2008 war ich von der ausgelassenen Stimmung begeistert, mit viel Engagement und Liebe prämierte die Jury unter anderem Five Hot Storys For Her von Erika Lust (Vorsicht: nicht in der Übersetzung anschauen!) zum Film des Jahres und wir hielten uns irgendwo zwischen schüchtern und artig auf unseren Plätzen. Der 2009 prämierte Film “Champion” wurde auch beim Verzaubert Film Festival gezeigt und begeisterte das Publikum mit einer Boxerinnen-Geschichte, die viel Zeit und Nebenhandlungen ließ, um unterschiedlichste queere Spielarten zu zeigen. Wir sind gespannt, an wen der Preis dieses Jahr geht!
„Embodiment: A Portrait of Queer Life in America“ ist ein Archiv und eine Reise durch eine Community, die sich rasant verändert und durch das Leben von Persönlichkeiten, die mutige, neue Visionen haben, was es heutzutage bedeutet in Amerika homosexuell zu sein.“
Bewusst geht Landreth in urbane Zentren und ländliche Gebiete, um ein möglichst breites Spektrum von gelebter „queer identity“ zu erfassen. Die fotografischen Porträts werden ergänzt durch Arbeiten der australischen Videokünstlerin Amelia Tovey.
Schnell hin!
Amerikahaus München
Karolinenplatz 3, 80333 München
Eintritt frei
Mo.-Fr. von 12 – 17 Uhr, Mi. 12 – 20 Uhr geöffnet
Obwohl 50% aller weltweit Infizierter Frauen sind, sind HIV-positive Frauen in Studien häufig unterrepräsentiert, schreibt die Deutsche Aids Gesellschaft. So werden die Nebenwirkungen von Medikamenten hinsichtlich Stoffwechsel, etc. nur unzureichend erforscht. Desweiteren wird zwar in deutschen Studien auf deutliche Defizite in der sozio-ökonomischen Situation von Frauen mit HIV hingewiesen, konkrete Strategien und Ansätze fehlen jedoch.
Was hat das mit uns Lesben zu tun? Nüscht, denn wir stecken uns ja nicht an, weil wir ja gar kein MSM haben (häuftigster Übertragungsart, Sex von Mann zu Mann). Soweit die Verdrängungstheorie.
Herr Prof. Jürgen Rockstroh geht davon aus, dass rund 30 Prozent der Infizierten in Deutschland nichts von ihrer Immunschwäche wissen. Die Studien von HIV und Lesben sind dürftig, klar ist jedoch, dass bei Verletzungen an Händen, in der Mundschleimhaut und beim Durchtauschen von Sextoys Ansteckungen möglich sind. Durch Menstruationsblut wird die Gefahr erhöht.
Was tun? Dental Dams (“Lecktücher”), Präservative, Femidoms und Frischhaltefolien muss Frau mögen. Allerdings kann das bei häufigem PartnerInnenwechsel Sinn machen. Grundsätzlich geht es aber wohl draum, dass Thema nicht vom Tisch fallen zu lassen, sich mit den Partnerinnnen auszutauschen, HIV Tests zu machen, mit Spielzeugen und Sexualpraktiken bewusst umzugehen, oder?
Nachdem uns Amazon.com den schönen Gefallen tat und uns die “Final Season” auf den frühen Gabentisch legte, haben wir sofort alle Contenance fahren lassen, das Päckchen aufgerissen und am liebsten alle 3 DVD’d gleichzeitig in die Maschinerie gestopft!
Soviel sei verraten: Diese Staffel ist nicht nur weil sie die Letzte ist ausserordentlich… merkwürdig.
Schon wieder!
Es ist ja nichts Neues das Jenny Scheckter nicht sonderlich beliebt ist, nun gibt sie dem gesamten Freundeskreis Anlaß für echte Mordgelüste… das heißt: die Autoren von L-World drehen – in nur 8 Episoden – richtig auf!
Einige Charaktere erhalten endlich menschliche emotionale Facetten, ALLE müssen ununterbrochen die peinlichsten Situationen durchleben (Achtung: Fremdschämen-Marathon!) und wir würden am liebsten in den TV springen, Jenny den Hals umdrehen und Shane (und Bette, Tina, Max, Dylan, Helena, Kit, Alice, Nicki, Tasha… ALLE) retten!
National Equality March: Frau Gaga (23) läßt Präsident Obama nicht so leicht vom Hacken… Lt. Dan Choi rezitiert Persische Gedichte & will tell!… und nach einem langen Tag voller Reden, Laufen und Fähnchenschwenken lassen die Hippies 2.0 die Sonne rein! Solidarnoz!
Wenn jemand einen Preis bekommt, ist es in den meisten Kulturen der Brauch zu gratulieren – um so mehr, wenn der Preis nicht ganz unverdient ist, eine einmalige Persönlichkeit ehrt und eine universelle Hoffnung zum Ausdruck bringt: Weltfrieden! Schade das sich so wenige daran erinnern konnten (Vgl. Google News “Obama Friedensnobelpreis” Topschlagwörter: “unverdient”, “verfrüht”, “lächerlich”, “Amerika entmannt”).
Unserer Kommentar zum Preis, der übrigens eine Person nicht sein Amt ehrt: “Herr Obama, Moderne Mädchen gratulieren Ihnen aufrichtig und herzlich zum Friedensnobelpreis. Wir freuen uns nicht nur über den ersten afroamerikanischen Präsidenten der USA, einen aufgeklärten Demokraten und überzeugten Humanisten, sondern über einen unermüdlichen Wortführer für Gerechtigkeit und positiven Wandel. Ja, der Preis soll Sie bestärken Kurs zu halten und Stück für Stück unsere Welt zum Besseren zu wenden. Unsere Anerkennung, Respekt und Unterstützung sind Ihnen dabei sicher. Dies um so mehr, nach dieser – für einen US-amerikanischen Präsidenten! – so erstaunlichen Rede, in der die GLBT-Gemeinschaft u.a. hören konnte: “Ich stehe auf Ihrer Seite”, “Ich werde ein Gesetz zur Partnerschaft unterzeichen”, “Ich beende Don’t ask don’t tell!”
Wir sind beeindruckt.
Mit den Besten Wünschen, Ihre Modernen Mädchen”