Mit Dental Dams für den Weltfrieden

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Posted 01 Dez 2009 in Queere Momente

Obwohl 50% aller weltweit Infizierter Frauen sind, sind HIV-positive Frauen in Studien häufig unterrepräsentiert, schreibt die Deutsche Aids Gesellschaft. So werden die Nebenwirkungen von Medikamenten hinsichtlich Stoffwechsel, etc. nur unzureichend erforscht. Desweiteren wird zwar in deutschen Studien auf deutliche Defizite in der sozio-ökonomischen Situation von Frauen mit HIV hingewiesen, konkrete Strategien und Ansätze fehlen jedoch.

Was hat das mit uns Lesben zu tun? Nüscht, denn wir stecken uns ja nicht an, weil wir ja gar kein MSM haben (häuftigster Übertragungsart, Sex von Mann zu Mann). Soweit die Verdrängungstheorie.

Herr Prof. Jürgen Rockstroh geht davon aus, dass rund 30 Prozent der Infizierten in Deutschland nichts von ihrer Immunschwäche wissen. Die Studien von HIV und Lesben sind dürftig, klar ist jedoch, dass bei Verletzungen an Händen, in der Mundschleimhaut und beim Durchtauschen von Sextoys Ansteckungen möglich sind. Durch Menstruationsblut wird die Gefahr erhöht.

Was tun? Dental Dams (“Lecktücher”), Präservative, Femidoms und Frischhaltefolien muss Frau mögen. Allerdings kann das bei häufigem PartnerInnenwechsel Sinn machen. Grundsätzlich geht es aber wohl draum, dass Thema nicht vom Tisch fallen zu lassen, sich mit den Partnerinnnen auszutauschen, HIV Tests zu machen, mit Spielzeugen und Sexualpraktiken bewusst umzugehen, oder?

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