Der Umzug startet am 27. Juni um 12:30 Uhr!
Abmarsch ist ab Ku’Damm / Ecke Joachimsthaler Straße.

Sehen wir Dich da?
Was Lilly über sich selbst zu erzählen hat – not bad at all Lilly!
Look inside your tiny mind
danke, danke, danke. Ich liebte bereits den Song. Lily Allens Video ist aber eine besonders charmante Mischung aus Ally McBeal-Phantasmen und rotziger grrrl-Attitude – Lily Allen eben.
Cause we´re so uninspired
Schon lange hat genervt sein nicht mehr so viel Spaß gemacht. Und trotz aller Differenzen und Differenziertheiten “der Szene” kommt wieder einmal so etwas wie ein unbeschwertes proud-to-be-gay-Gefühl auf, wenn ich den Song höre und das Video sehe. .
So you say, it´s not ok to be gay
Todsicher: Der Song wird – adäquat zum jährlichen Karnevals/Oktoberfest/Sommer-Hit – zum gay-summer-hit 2009 avancieren und bei allen CSD-Demos und auf Sommerfesten rauf und runter gespielt. Lily, we and the GEMA will pay you back!
Fuck you – very, very much
Inzwischen kursieren bereits einige diy-Versionen der Videos m Netz. RadioEins (RBB) fordert explizit auf, eigene Videos online zu stellen. Also, Jungs, wie immer T-shirts aus und los. Mädels, ihr könnt´s anlassen – keine Angst!
Werbung in Deutschland ist meist wenig überraschend, sexistisch und nicht selten rassistisch. Muttis bekommen zwar  eine freche Trendfrisur verpasst, sorgen sich aber immer noch um Kinder, Gatten und Cellulitis. Während Marketing-Leute in UK oder Australien die VerbraucherInnen ernster nehmen und ein Mikrogramm Intelligenz und Humor voraussetzen, herrscht hier eine lähmende Angst vor Innovation, Kreativität und zeitgemäßen Lebenswelten und -formen. Das schwule und bunte Paar im Ikea-Katalog vor ein paar Jahren blieb eine Rarität.
Eine neue Kampage der Europäischen Union spingt aber sogar zurück in in die 50er: Die aktuell zur Prime-Time ausgestrahlten TV-Spots gegen das Rauchen wenden sich explizit an Jugendliche und sind schlichtweg homophob. Aber seht selbst:
Eins der modernen Mädchen aus Berlin schritt gleich zur Tat und hat sich bei der EU beschwert. Wir sind gespannt auf eine Antwort und sicher wird sie schneller kommen, wenn wir auch alle mal ne Mail hinschicken…!?
Agentur: HBI Helga Bailey
Pressekontakt Deutschland: alexandra_janetzko@hbi.de, Tel.: +49 89 99 38 87 32
Europäische Kommission für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit
Zuständiger Kommissar:VladimÃr Å pidla. E-Mail: V.Spidla@ec.europa.eu
Nanna meint:
was empört mich eigentlich an dieser kampagne, die mädchen-küsst-mädchen als falschen ansatz fürs nicht rauchen präsentiert, “So nicht, Julia!”? zum einen finde ich ist das ganz klar legalistisch, very bürgerlich. der ausführenden agentur gehört vor den karren gefahren: immerhin gibt es in der EU antidiskriminierungsrichtlinien. das ist ein EU-finanzierter spot. das geht einfach mal gar nicht! dass die bundesrepublik sich bislang weigert, diese anzuerkennen ist nicht weiter erstaunlich. aber egal: die clips sind auch in den anderen sprachen dieselben. im deutschen kontext bin ich ja gewohnt, dass werbung gerne sexistisch, besonders auch rassistisch ist. ein geschlechterkonservatives land mit massiven habitusproblemen, einer nichterzählten einwanderungsgeschichte, und einem fehlenden gesellschaftlichen vokabular um die tatsächlich existierenden differenzen & diskriminierungen: rassismus, das ist USA, geschlechterungleichheit, dafür steht der Islam usw.
zum spot: der männliche (und ältere) voice over sprecher (“So nicht, Julia!”) macht deutlich, wie sich hier eine (alt)männerphantasie den weg bahnt: allein schon die inszenierung des ‘fremdküssens’ ist bescheuert. und dann – gute güte, alte säcke sollten einfach keine spots machen, die sich an jugendliche richten. das kann nur scheitern (wie die anti graffiti logos in den berliner sbahnen “voll uncool”, himmel hilf – wer denkt, jenseits der 25, jungendslang zu sprechen, hat längst das sprachliche reihenhaus in der vorstadt bezogen!)
was da inszeniert wird, ist banal, langweilig und  dumm – und umso mehr inakzeptabel.
Also, Mädels, ran an die Tastaturen und die Kampagne weggebloggt/gefacebookt/getwittert/usw.
Innerhalb weniger Stunden zum bestrunner geworden: Lily Allens fröhliche Hymne gegen Homophobie macht nicht nur extrem gute Laune, sondern setzt heimliche Aggressionsphantasien visuell um. Blöde Typen von der Brücke flitschen und affigen Tussen Cellu-Reiterhosen verpassen – jaah!
Dengue Fever
Heute, Dienstag 23.06.09, dank der Jungs vom Club 2 endlich in München!
Einlaß 21:00 Uhr, Registratur, Blumenstr. 28
Psychedelic Rock trifft Cambodian Retro Pop und geht ne Opium Pfeife mit ihm rauchen!
Dengue Fever nehmen uns mit in das Indochina der 70er und schlafwandeln mit uns durchs Mekong Delta.
Legale Kostproben auf http://www.myspace.com/denguefevermusic
International bekannt wurden Dengue Fever spätestens 2005, als es ihre Coverversion von Ethanopium, ein Song des äthiopischen Jazzmusikers Mulatu Astatke, auf den wundervollen Soundtrack des Films Broken Flowers von Jim Jarmusch schaffte.
2001 in L.A. gegründet, wurde die Sängerin in “Little-Pnohm-Penh” entdeckt und singt hauptsächlich in der Khmer-Sprache.
Das zweite Album der Band, Escape from Dragon House, war eine der “Top 100 Editor’s Picks” bei Amazon.com im Jahr 2005. Das dritte Album „Sleepwalking through the Mekong“, wurde Anfang des Jahres veröffentlicht.
Eine sichere 9.8 auf der 10er Skala und uneingeschränkt zu empfehlen! Davor und danach legt das einschlägig bekannte Riot not Diet! DJ-Team auf.
Als Rachel Maddow 2008 langsam aus dem Windschatten der liberalen TV-Fernsehicone Keith Olberman heraustrat und ihre – in liberalen Kreisen überaus erfolgreiche bzw.  in nicht so lieberalen Kreisen extrem angefeindete - Radioshow in eine TV-Show übersetzte, konnte man sich einen nachhaltigen Erfolg einer intellektuellen Butch-Dyke-Ankor-Woman auf dem US-amerikanischen Fernsehmarkt nicht wirklich vorstellen.
Nicht nur wurde sie zu einem fixen – und äusserst unterhaltsamen – Abendtermin für das liberale Amerika und damit zu einem maßgeblichen Element des Erfolges von Obama, sondern trug und trägt mit bei eine neues Bild und Selbstverständnis der USA zu prägen: Schlau, bunt, lustig, offen – auch offen queer.
Und das Allerbeste? Sie hat es geschafft, sie ist noch da! Eine fest etablierte Größe in der US-Medienwirtschaft, ein Moderatoren-Star der seine Shows äussert klug und witzig selber schreibt, oft noch wären der Show live und am Laptop aktualisiert und gerne nebenbei nochmal etwas auf Twitter richtig stellt.
Dazu Rachel selbst: