Archive for the ‘Musik’ Category

L-Beach #1 von innen

Posted 26 Apr 2010 — by Terri
Category Anderswo, Feiern, Musik, Queere Momente, Sportlich

Mittwoch Mittag in Hamburg St. Georg. Ich treffe Claudia, die Veranstalterin, und Sabrina, Verantwortliche für die Filmdrehs. Wir müssen den Transporter mit dem Büro befüllen – Drucker, Stifte und kistenweise Krimskrams werden gutmütig vom Sprinter verschluckt.

Schnell noch Künstlerverpflegung mit Claudia besorgen. Dance yourself to Death haben frischen Ingwer geordert. MEN haben etwas auf dem Zettel stehen, was weder Gastro-Profi Claudia noch ich als freudige Konsumentin verstehe, irgendeine seltene Sorte Alkohol wahrscheinlich. Nein, Drogen waren es nicht.

Schokoriegel, Powerriegel, das gibt’s alles hier nicht bei Budni. Stattdessen wandern Reiswaffeln und Bio-Leckereien in den Einkaufswagen. Ist noch viel teurer als der angeforderte Süßkram – aber vielleicht etwas zu gesund für die Amis und Canadians unter den Künstlern, wer weiß…

Claudia überfällt noch schnell ihre Bank, um Wechselgeld zu besorgen und dann geht es voll beladen Richtung Ostsee, mit einem kleinen Abstecher bei einer Schreinerei – die Verkleidungen für die DJ-Pulte müssen abgeholt werden. Nun platzt der Sprinter fast endgültig und wir tingeln endlich dem Ziel entgegen.

Mittwoch und Donnerstag sind gefüllt mit Büro aufbauen, Merchandising Shop an den Start bringen, 4000 Welcome Bags mit L-Mag, Flip-Flops, Aufklebern, Shooter und Postkarten befüllen, einen Schock erleiden, weil Eyjafjallajökull in Island auf seine Existenz hinweisen will und mit seiner Aschewolke einen Flughafen nach dem anderen außer Gefecht setzt. Panisches Herumtelefonieren und Umdisponiererei. Am meisten gefährdet ist der Auftritt unseres Main-Acts: Uh huh her. Sie können schließlich nur noch in Paris landen, das Orga-Team zaubert irgendwie noch einen Mietwagen herbei (im Laufe des Tages gibt es nirgendwo mehr welche), und der Drummer Josh fährt zwölf Stunden hoch bis zum Weissenhäuser Strand.

Die Sängerin Horse erwischt es eiskalt, Flughafen England ist bereits geschlossen und sie muss ihren Auftritt absagen. Ebenso die Djs Helle und Katja Gustafsson aus Skandinavien. Die Telefone laufen heiß, Djs müssen einspringen, es ist ein unglaubliches Termingewusel. Immer, wenn du denkst, es ist vollbracht, kommt etwas anderes mit Macht! Abends schmeißt Claudia eine kleine Teamparty, wir sind alle enthusiastisch und freuen uns auf den nächsten Tag!

Freitag: gegen Mittag wächst vor der Rezeption eine Schlange – alle wollen zu L-Beach! DJ Hildegard spielt in der Vorhalle auf, um die Wartezeit zu verkürzen. Immer voller wird die Anlage, bis man irgendwann fast nur noch Frauen sieht, lediglich vereinzelt stolpern regionale Feriengäste aus dem Badeparadies oder der Minigolf-Anlage.

Kick-Off um 18 Uhr mit Jenny Shimizu und Lucy Diakovska. Das Zelt ist etwa zur Hälfte gefüllt, viele genießen noch den sonnigen Abend am Strand oder erholen sich im Appartment. Ella Bandita legen als erste Band los und heizen den Mädels gut ein. Ich widme mich wieder meinen Aufgaben und renne zwischen meinen Floors herum.

Heute geben sich unter anderem Steffi List, Dance yourself to Death, BETTY und Fagget Fairys die Ehre. Letztere rocken das Haus bis zum Anschlag, die anderen Auftritte habe ich leider aus Zeitmangel nicht gesehen.

Der nächste Tag beginnt gleich wieder actiongeladen, die ersten Djs gehen am Mittag bereits an den Start, im Rondell laufen seit dem frühen Morgen Filme.

Im Circus (dem Zelt) und in der Hall stehen Soundchecks auf dem Programm. Anatomie Bouscoulaires Schlagzeugerin, hat durch die zwölfstündige Autofahrt einen komplett verspannten Nacken und kann kaum spielen. Dank der schnellen Hilfe von Conny, die eigentlich nur als Gast auf dem Gelände ist, und von Berufs wegen Menschen entknotet, ist sie dann doch fit für den Auftritt. Künstlerbetreuerin Sonja fällt ein Stein vom Herzen!

DJ Hildegard

Frau Hoppe schwingt sich herein zum Soundcheck. Sie hat bereits gestern bei mir in der Lounge aufgelegt und berichtet, dass ihr irgendwann danach ein Bier in die Tasche gefallen ist. Ihre Tagesbeschäftigung bestand daraufhin aus CDs waschen und (einzeln!!) trocknen.

Die Arme! Aber da sie auch Platten dabei hat, bringt sie das überhaupt nicht aus dem Konzept.

Heute ist der Tag in der Anlage übrigens exklusiv den L-Beach Gästen vorbehalten, das heißt, auf dem gesamten Gelände gibt es keine anderen Gäste, vom Dschungelland übers Minigolf bis zum Badeparadies, in jedem Restaurant und allen Event Locations nur Frauen! Viertausend an der Zahl…

Als ich mit 18 Jahren bei den Lesbisch-Schwulen Filmtagen war, tauchte ich für den Abend in eine andere Welt ein. Nur handelte es sich da um einen Kinosaal gefüllt mit Frauen. Keiner hätte sich in den 90ern vorstellen können, dass irgendwann ein komplettes Ferienresort restlos durch Frauen ausverkauft ist!

Auf dem Konzertplan für heute stehen unter anderem Elli, MEN und Uh huh her. Es ist unglaublich voll überall, ich schlängele mich durch die Massen und sehe schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Bei viertausend Lesben schaut man dann doch nicht mehr jede einzeln an, es wäre Overdosis!

Der Zeitpunkt naht: Uh huh her treten gleich auf. Das Zelt hat ein Fassungsvermögen von 4000 Leuten und ist voll bis zum Eingang. Es ist ein erhebender Moment und ein tolles Gefühl. Das Orga-Team wartet aufgeregt im Backstage-Bereich. Es geht los. Uh huh her werden von Stage-Managerin Julia auf die Bühne geschickt. Auch wenn nicht alle mitmachen, das Kreischen der Menge erreicht sicherlich Düsenjetlautstärke, Jubel und Klatschen empfängt die amerikanische Band um L-Word Darstellerin Leisha Hailey.

Dieser Auftritt ist der Höhepunkt des Festivals, und wir sind froh, dass alles geklappt hat. Claudia wird zu ihrem Erfolg beglückwünscht, in den Arm genommen und geherzt, sie strahlt!

Jenny Shimizu

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Entspannung. Ein Tag noch, der klappen muss, aber das meiste haben wir bereits gestemmt. Etliche Gäste pilgern zum Strand, denn immer noch beehrt uns Miss Sunshine. In der Hall findet eine Diskussion statt zu dem Thema Diskriminierung von Frauen im Profisport. Der Saal wurde zu diesem Zweck bestuhlt, es gibt eine moderierte Talkrunde. Ich muss kurz rein, um Claudia zu finden und staune: der Saal ist voll! Weiter geht’s, wieder zur Lounge. Auf der direkt nebenan gelegenen Terasse entspannen einige Gäste, ein Grüppchen junger Mädels hält ab und zu ein Schild hoch „Denmark Sweden – going North“, offensichtliche Vulkanopfer oder einfach nur Sparfreudige, die eine Mitfahrgelegenheit suchen. Ihre Laune wird dadurch offensichtlich nicht vermiest, sie feiern einfach weiter, als wäre es noch Samstag Nacht.

Auf der Tanzfläche steppt der Bär, mich wundert es bei dieser Uhrzeit! Erst nach einiger Zeit beruhigen sich die Frauen und suchen erneut die Sonne auf. Langsam kommen sie runter, von Feierlaune in Chillmodus. Die Lounge ist der letzte Floor, auf dem noch etwas stattfindet. Kurz nach 18 Uhr schließe ich die Türen zur Terasse.

Die meisten Gäste reisen ab, aber einige haben verlängert und bleiben noch. Die Anlage leert sich zusehends, es wird ruhiger. Am Abend gesellen wir uns zu den Bands im Hotelrestaurant und gehen anschließend mit ihnen in die Spielhalle. Erst wird gebowlt, dann alles kreuz und quer gespielt. Kicker, Flipper, Basketballkörbe werfen, alles was der Raum hergibt. Mit von der Partie sind MEN, Jenny Shimizu, Anatomie Bouscoulaire und BETTY. Die Halle ist leer bis auf zwei kleine Gruppen von Frauen, die auch gleich ganz neugierig rüberschauen.

Lucy und Veranstalterin Claudia

Wir vom Team kommen nun auch langsam runter. Die ersten lustigen Anekdoten machen die Runde. Auch dieser Tag geht dann immerhin noch bis ein Uhr nachts. Ich habe mittlerweile Dauer-Fußschmerzen und bin völlig übermüdet, wie jede hier.

Der anschließende Tag steht ganz im Zeichen des Abbaus, und am Abend verlasse ich die Anlage. Tschüss, Weissenhäuser Strand – bis 2011!

Jagen auf queerem Boden

Posted 06 Apr 2010 — by Pet
Category Feiern, Musik, Queere Momente

Wir haben Terri losgeschickt, um auf dem Queerbeatfestival Kiyomi von “Hunter Valentine”, der kanadischen Newcomer-Band, zu interviewen. Die beiden Interviewpartnerinnen ließen sich nicht einmal von Fanübergriffen abhalten, konzentriert im “Gespräch” zu bleiben . Hier das Interview exklusiv für Euch:

The name of your new album is „Lessons from the Late Night“. What is a late night’s lesson?
If you make a mistake in a late night it should never be a regret, it should only ever be taken as a lesson.
What is the perfect moment to listen to your music?
The perfect moment to listen to our music is when you’ve had a really bad day and you get home, it’s late at night, you’re by yourself and you need to get some aggression out or relax at the same time and you wanna walk away from it a little bit inspired. When you need motivation and inspiration. When you’re questioning things, when you need to be inspired again.
With whom would you like to make a song together?
I would like to make a song with Brody  from the Distillers.
Canadas queer music scene is expanding since a good while. How do you define „queerness“?
It’s funny that you use the word define. I think that queerness is about being very open, and not defining any role, whether it comes to gender roles or roles of sexuality. I think that somebody who is queer is open to everything and has a very welcoming spirit.
In 3 days you will be continuing your tour through Canada. Do you have time to spend in Munich and what will you do?
Tomorrow we’re going to be eating as many sausages as possible, and trying every German beer possible. Then we will go to Canada and tour Canada.
It’s your first show in Germany. Do you have an image of the typical German in mind? Maybe it has changed already?
After tonight everything has changed! What a great crowd, what an exciting moment to be able to play for, such an energized and spirited crowd. A lot of times North Americans can be worried about „how cool, they look so fine”, and in Germany it seems like people can have a good time and are really fallen to the music.
This is the best festival to start your career in Germany. Queer Beats is…
…phenomenal, great. And the girls are cute, too!
Will you stay here at the party and enjoy or will you leave soon?
Yes, we’re gonna hang out with these guys (Hunx & Punx, Anm. d. Red.) and watch their show.
Thank you very much!

2004 in Toronto gegründet, rocken Kiyomi, Laura und Adrienne bereits erfolgreich Kanadas Szene. 2006 erschien ihr erstes Album „The Impatient Romantic“, das im Mai einen Nachfolger bekommt, „Lessons from the Late Night“. Mittlerweile leben sie in New York und gaben beim Queer Beats Festival ihren ersten Gig in Europa. Nach dem Interview hat Terri die Drummerin Laura im Armdrücken besiegt. Man munkelt, dass das lediglich daran lag, weil Laura währenddessen Autogramme für ihre Fans geschrieben hat.

Ladyfest München

Posted 20 Mrz 2010 — by Pet
Category Feiern, Musik, Queere Momente

Laut Wiki ist ein Ladyfest “eine Bezeichnung für Kunst-Veranstaltungen, die meist von Frauen und Transgendern organisiert werden. Sie teilen die gemeinsame Zielsetzung, einer Unterrepräsentation von Frauen und Mädchen innerhalb der Musik- und Kunstszene entgegenzutreten. Das erste Ladyfest fand im August 2000 in Olympia (Washington) statt. …Die Ladyfest-Idee greift subkulturelle Elemente aus der Riot-Grrrl-Bewegung und von DIY-Ansätzen auf und entwickelt sie weiter; üblicherweise gibt es bei der mehrtägigen Veranstaltung ein breites Angebot an Workshops, Konzerten, Partys, Lesungen, Filmen, Diskussionsveranstaltungen und Ausstellungen mit queer/feministischer Thematik.”

Das alles vom 23.-25. April in Münchens alternativen Veranstaltungsorten

Eine Ladyfest Soliparty gibts am 27.03. im Queercafe im Tröpferlbad

Moderne Mädchen das sind wir

Posted 18 Dez 2009 — by Pet
Category Musik

My baby loves me, I’m so happy, Happy makes me a modern girl
Took my money and bought a TV, TV brings me closer to the world

My whole life Looked like a picture of a sunny day
My whole life was like a picture of a sunny day

My baby loves me, I’m so hungry Hunger makes me a modern girl
Took my money and bought a donut. The hole’s the size of this entire world

My whole life Was like a picture of a sunny day
My whole life Looked like a picture of a sunny day

My baby loves me, I’m so angry Anger makes me a modern girl
Took my money, I couldn’t buy nothin’. I’m sick of this brave new world

My whole life Was like a picture of a sunny day
My whole life Looked like a picture of a sunny day
My whole life Was like a picture of a sunny day

countryskateboarden mit elisabeth cook und ihren “balls”

Posted 08 Dez 2009 — by Pet
Category Musik

Elisabeth Cook  glänzt mit ihrem neuen Song in der amerikanischen Countryszene. Soweit, so egal. Doch das Video ist einfach ganz bezaubernd und bestätigt mich in dem Vorurteil, dass Countrysänger nicht zwangsweise schlimm sind. Allerdings bleibt es der Hörerin überlassen,  wann sie den Ton ausschaltet.

Bei Ferron (im Video mit Bitch) kann man dann getrost den Ton wieder anschalten, auch wenn das Video nicht spektakulär ist .

Alin Coen- Schönes mit Gutgefühl

Posted 20 Nov 2009 — by Pet
Category Musik, To Good to be True

Alin Coen ist Leises, Schönes  zum Seelenkuscheln und -gucken, unaufdringlicher Folk-Pop mit unaufdringlichen Menschen.

und schau an: in Canada waren sie auch mit eigenem blog. Alin Coen aus Jena-Hamburg ist der Gegenentwurf zu Crooked Voltures und Miss Platnum (s.u.), aber das darf man schon mal wenns neblig wird. Also, Schal umwerfen, Mütze drauf, hingehn und schwelgen…

Alin Coen diesen Sonntag, den 22. in München (Babalu).

auch ins restliche Deutschland kommen sie

22. Nov. 2009 20:00
Babalu (Band) München
27. Nov. 2009 21:00
Raststätte (Band) Aachen
28. Nov. 2009 21:00
Ponyhof (Band in den ehemaligen Räumlichkeiten von “Das Bett”) Frankfurt
02. Dez. 2009 20:00
Stadtgarten (Band) Erfurt
03. Dez. 2009 20:00
Cafe Wagner (Band) Jena
06. Dez. 2009 18:00
Michelberger Hotel (Solo) Berlin
22. Jan. 2010 20:00
Riff Club (Band) Halle
23. Jan. 2010 20:00
Nato (Band) Leipzig
05. Mrz. 2010 17:00
Kulturfenster (Solo, Chansonfestival) Heidelberg

Balkan Beats

Posted 17 Nov 2009 — by Pet
Category Musik

Balkan R’n &B von Ruth aus Berlin. Sie singt von Essen und weiteren Lustdingen, freut sich an ihrem Körper und macht dazu wunderbare Musik. Peter Fox wird hip-hoppend mit  ins Boot geholt  (Marry Me), bei Don’t Go To Strangers wird Ruths alias Miss Platnums soulige  Stimme von Streichern, Akkordeons und Posaunen untermalt. So wollen wir Frauen (und Männer), stark, selbstbewusst, weich, hip-hoppend- soulig und kraftvoll.

Miss Platnum – Balkan Beats Reloaded “Tief im Herzen schwingt eine Sehnsucht, die nur mit unheimlich viel Pflaumenschnaps zu ertragen ist. Schmeißt die Gläser an die Wand! Das Leben ist ein Hund und wunderschön.”

The Sweetest Hangover Tour
21.11. Leipzig, Conne Island
22.11. Ch-Winterthur, Salzhaus
23.11. München, Backstagehalle
24.11. Salzburg, Rockhouse
25.11. Köln, Stadtgarten
27.11. Heidelberg, Karlstorbahnhof
28.11. Hamburg, Übel & Gefährlich
01.12. Berlin, Postbahnhof

tickets gibts hier

Crooked Voltures

Posted 11 Nov 2009 — by Matze
Category Musik

Nur für ganz abgekochte Mädchen oder die es werden wollen: 

Them Crooked Vultures: Dave Grohl, ehemaliger Schlagzeuger von Nirvana und Kopf der Foo Fighters, Josh Homme, Gründer und Boss der Queens of the Stone Age, sowie das ehemalige Led Zeppelin-Mitglied John Paul Jones.

6.12. München – Zenith
7.12. Berlin – Columbiahalle
8.12. Köln – Palladium

Tegan and Sara kurz vor der Heiligkeit!

Posted 04 Nov 2009 — by Matze
Category Feiern, Musik, Queere Momente

tegan-and-sara-profile

Die neue Scheibe “Sainthood” der spherischen Dyke-Zwillinge aus Kanada ist noch nicht raus, kann aber im Rahmen der aktuellen Tour schon mal “vorgehört” werden:

Hamburg: November 25 im Grunspan
Berlin: November 26 im Astra
München: November 27 in der Theaterfabrik
Köln: November 28 im Ewerk

Alle Infos und Trivia bei Tegan & Sara!

PS: Kanada rules!

Dance Yourself To Death in D-Land

Posted 03 Nov 2009 — by Pet
Category Musik, Queere Momente

Damals: Beim 10. Geburtstag des Candy Clubs in München haben sich die Damen und Herren von Dance Yourself To Death dermaßen gefreut, dass die Freude durch das Publikum (fast) nicht mehr zu überbieten war. Sie hüpften, sprangen, legten Kassengestellbrillen ab und sangen im Unterhemd. So soll eine 80er (geborene) Band sein, irgendwo zwischen The Organ, A-ha und der früheren Madonna. Neben mir hielt sich wacker die Immobilienmaklerin und Kontrolllesbe und kreischte abwechselnd auf die Bühne und in mein Ohr :”die soll sich AUSZIEHEN, die sind SO GEIL” Obschon ich ihre Meinung teilte, fühlte ich mich auch musikalisch unterhalten, meine Beine bewegten sich heftig im Tanz. Später, munkelt frau, hat Jen auf Brüsten signiert und Carmen sich deutsch beibringen lassen. Man weiß es nicht, wir werden es überprüfen müssen:

DYTD tourt in Europa.
unter anderem heute im B72 in Wien, am 5. November im Magnet Club, Berlin, am Abend vorher spielen sie unplugged im Silver Future. Zur Misshapesparty im Molotow in Hamburg am 9. November, und so weiter. Auf jeden Fall am 27. November im Candy Club (Orangehouse) in München und ich werde GENAU hinschauen. Was dann meine Beine machen is mir wurscht, solln sie sich doch zu Tode tanzen.